Do more of what makes you happy!

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Ich denke schon lange Zeit darüber nach, mal etwas persönlicheres mit euch zu teilen. Allerdings hat mir dazu bisher der Mut gefehlt. Während ich das hier nun schreibe, muss ich also gehörig über meinen Schatten springen! Vor ein paar Wochen hab ich einen Artikel darüber gelesen, wie wichtig es ist, auch mal seine Kompfortzone zu verlassen und das tue ich hiermit! Tu mehr von dem, was dich glücklich macht. Das ist im Moment, nein eigentlich ständig, ein Thema über das ich mir sehr viele Gedanken mache. Ich habe in den letzten Monaten, vielleicht auch Jahren festgestellt, wie wichtig es ist, in meinem Leben das zu machen, was mir Spaß macht und mich erfüllt.

Jetzt muss ich kurz ein bisschen ausholen. Ich habe 14 Jahre lang bei der Bank gearbeitet und habe in dieser Zeit einige tolle Menschen kennen gelernt, mit denen ich zum Teil auch wirklich eng befreundet bin. Allerdings kann ich mich nicht mehr daran zurück erinnern, wann ich mal morgens mit Freude zur Arbeit gegangen bin. Das muss Jahre her sein. Trotzdem hab ich nie den Mut gefunden, um etwas an meiner Situation zu ändern. Es wurde immer unerträglicher aber ich hab einfach weiter gemacht. Weiter mit einem Leben, dass irgendwie nicht so richtig glücklich gemacht hat. Dann hab ich meinen Mann kennen gelernt. Das war in einer Zeit, zu der es mir nicht gut ging und ich glaube wir haben uns einfach gefunden. Auch mit der Fotografie wurde es zu der Zeit immer mehr, bis mein Mann mich quasi “gezwungen” hat mich selbständig zu machen. Erstmal nur neben der Arbeit. Das erforderte ja noch nicht so viel Mut und ich dachte klar, warum denn nicht. Also hab ich letztes Jahr, neben meiner Vollzeitstelle 27 Hochzeiten begleitet. Ich habe so viele tolle Menschen kennen gelernt, deren Geschichten gehört und durfte bei deren Hochzeit dabei sein. Wow, was für eine Ehre. Ich hab so viel positives Feedback bekommen wie noch nie zuvor. Und vor allem hab ich wirklich das Gefühl, diese Menschen und deren Geschichten bereichern mein Leben. Ich bin so dankbar dafür.

Trotzdem war es auch eine sehr anstrengende Zeit. Ich bin nicht mehr vor ein Uhr nachts ins Bett gekommen und musste miterleben, wie Menschen versucht haben mir das Leben schwer zu machen, aus purem Neid. Inzwischen arbeite ich nicht mehr bei der Bank und ich frage mich jeden Tag, warum ich nicht schon früher das gemacht habe, was mich ausfüllt und glücklich macht. Mir fehlte einfach der Mut. Aber heute bin ich frei, ich stehe jeden Tag auf und kann das machen, was mir Freude bereitet. Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich mir wünsche mal keine Bildbearbeitung machen zu müssen aber das ist ja auch ganz normal. Nichts ist vollkommen perfekt. Aber es ist gut so wie es ist.

Trotzdem habe ich jetzt die wahrscheinlich beste Zeit meines Lebens und endlich das Gefühl, es richtig gemacht zu haben, bzw. richtig zu machen. Es ist so unbefriedigend in einem Alltagstrott festzustecken und ich kann aus eigener Erfahrung inzwischen sagen, dass es sich lohnt, dass zu machen was einem Freude bereitet. Vergesst nie, dass das Leben so schnell vorbei sein kann und es lohnt sich einfach nicht, es mit Dingen und auch Personen zu verschwenden, die einen nicht glücklich machen. Klar erfordert es viel Mut aber der wird auch belohnt. Ich weiß es inzwischen!

So ist es also: Do more of what makes you happy!!!
Eure Nina